Schiffe :: Die Mannschaft der GBA-Schiffe möchte der Bevölkerung in jeder Hafenstadt dienen, indem sie Bildung, Hilfe und Hoffnung weitergibt. Aber wie kann eine gemeinnützige Organisation wie GBA Ships diese Arbeit tun und sich gleichzeitig auch um ihre Umwelt, die Ozeane und die Erde kümmern?
Da sowohl der Weltumwelttag als auch der Welttag der Ozeane im Juni lagen, berichten wir hier von Projekten mit denen wir sowohl die Bevölkerung weltweit als auch die Umwelt unterstützt haben.
Einsparung von Energie und Wasser an Bord
Unser Seefahrtsteam hat über die Jahre Strategien entwickelt und Neuerungen eingeführt, mit denen unsere Schiffe weniger Treibstoff verbrauchen. Ein Beispiel ist die Abwärmenutzung: Mit der warmen Abluft unserer Antriebe wird geheizt und Warmwasser erzeugt. Damit reduzieren wir die Luftverschmutzung und brauchen keine Elektroheizungen mehr an Bord.
Außerdem sparen wir Energie durch den gezielten und sparsamen Einsatz der Klimaanlage. Viel Energie kann eingespart werden, wenn die Temperatur ein paar Grad höher eingestellt wird und in den Räumen komplett ausgeschaltet wird, die gerade nicht genutzt werden. Dazu gibt es einen Kühlplan, nach dem die genutzten Räume in heißen Regionen für die Mannschaft gekühlt werden und gleichzeitig der Energieverbrauch besser konstant gehalten werden kann.
Übrigens duschen unsere Mitarbeiter nur drei Minuten und sparen damit viel Wasser ein.
Treibstoff sparen für die Umwelt
Wusstest du, dass die Schiffe von GBA mehr Tage im Hafen zubringen als auf See? Pro Jahr sind sie im Schnitt nur an 40 bis 45 Tagen unterwegs.
Selbst an Fahrttagen sparen wir Treibstoff, indem wir langsam und damit sparsam fahren. Dadurch wird weniger Kohlendioxid ausgestoßen. Meist ist die Logos Hope mit 10 Knoten und die Doulos Hope mit 7,5 Knoten unterwegs, da sie bei diesen Geschwindigkeiten den besten Verbrauch haben.
Auch die jährlichen Wartungen und die Reinigung der Schiffshülle tragen zu einem geringeren Verbrauch bei.
Unser technische Leiter Harald Smit erklärt: „Im Trockendock (wenn für Wartungsarbeiten jedes Jahr das Wasser um das Schiff abgelassen wird) bringen wir immer einen hochwertigen schmutzabweisenden Anstrich an, der Ablagerungen auf der Schiffshülle verlangsamt und damit den Strömungswiderstand verringert.“
Treibstoff wird auch eingespart durch den gezielten Austausch alter Generatoren gegen sparsame neue Geräte, durch das Reinigen der Schiffspropeller, die Überwachung der Motoren, die nur so schnell wie nötig betrieben werden, durch ein Reduzieren der elektrischen Last und Stromsparen. Wo möglich werden Energiesparlampen eingesetzt, die teilweise an Zeitschaltuhren gekoppelt sind, so dass sie nicht unnötig brennen.
Zusätzlich überwacht GBA Ships den Treibstoffverbrauch, zeichnet ihn auf und übermittelt ihn jährlich an die zuständige Behörde über die Klassifikationsgesellschaft RINA.
Gemeinschaftsprojekte an Land
Wusstest du, dass jeder Mitarbeiter sich einen Tag pro Woche an einem Projekt für die Bevölkerung beteiligt? Im Lauf der Woche unterstützen zahlreiche Teams von Schiffsmitarbeiter Initiativen und Organisationen vor Ort und helfen ganz praktisch mit z.B. bei Strandsäuberungen, Bauprojekten, landwirtschaftlichen Projekten und vielen anderen.
Bei ihrem Besuch in der Karibik konnten Teams von der Logos Hope kürzlich Don unterstützen, der auf Grenada einen Gemeinschaftsgarten betreibt.
„Wir haben Salat gepflanzt, Unkraut gejätet, den Boden fürs Pflanzen vorbereitet und Paprika geerntet. Unser Team hat eine Menge Erfahrung gesammelt“, berichtet Cameron aus den USA. „Wir unterstützten Don und den Mann, der das Land besitzt und die ganzen anfallenden Arbeiten koordiniert.“
Don möchte den Anwohnern eine neue Einkommensquelle erschließen und es Schulklassen, Kindern und Erwachsenen zeigen, wie sie Zeit in der Natur verbringen und Lebensmittel anbauen können.
Die Doulos Hope unterstützte in dieser Zeit die Strandsäuberungsaktion einer Polizeistation auf den Philippinen bei einer. Bei solchen gemeinsamen Aktionen übernehmen unsere Partner vor Ort und wir gemeinsam Verantwortung für die Umwelt und laden auch die Bevölkerung ein, sich zu beteiligen.
Schiffsmitarbeiterin Vale aus Kolumbien erzählt: „Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir mit der Bevölkerung vor Ort zusammenarbeiten können, denn das bedeutet, dass die Projekte auch dann weitergehen, wenn wir nicht mehr da sind.“
Als lange nachwirkendes Geschenk bringt die Mannschaft der Bevölkerung bei Bedarf auch Wasserfilter mit. So haben die Menschen vor Ort sauberes Trinkwasser auch lange nachdem das Schiff weitergefahren ist. Die Filter sind bis zu zehn Jahre haltbar.
Bewusstsein stärken und Zusammenarbeit fördern
Als gemeinnützige Organisation möchte GBA Ships sich an Gemeinschaftsprojekten beteiligen, die ein Bewusstsein für die Umwelt schaffen, in der wir leben, und damit der Bevölkerung in Hafenstädten auf der ganzen Welt dienen.
Wir sind dankbar für jede Partnerorganisation und jede Initiative vor Ort, mit der wir zusammenarbeiten können und die mit uns gemeinsam die Umwelt bewahrt und schützt – jetzt und auch über Jahre hinweg.
Dank dieser gemeinsamen Bemühungen können wir gut mit den Ressourcen umgehen, die uns anvertraut sind, und stärken gerne Initiativen, die sich für das Wohl der Menschen vor Ort und unserer Umwelt einsetzen. Gleichzeitig reduzieren wir die Umweltbelastung durch unsere beiden Hochseeschiffe so weit wie möglich.